Starke Spannungsfelder in der von René Stettler organisierten Biennale im Verkehrshaus. Letzteres ist gerade im Umbau und reflektierte so in etwa den Geisteszustand zumindest einiger der teilnehmenden Wissenschafter, Philosophen, Künstler und “Anderen”.
Zwei Physik-Nobelpreisträger waren unter den Rednern und bemühten sich den Paradigmenwechsel, den die Quantenphysik seit mehr als 80 Jahren gebracht hat einem breiteren Publikum klar zu machen.
Herausragend besonders die Vorträge von Dean Radin und Courtney Brown – nicht nur in ihrer wissenschaftlichen Stringenz bei der Präsentation von “spooky” Phenomena, sondern auch durch, besonders bei Brown, das Weiterdenken in politisch-sozialen Wirkungen. Selten war konstruktive Wissenschaftskritik so aufregend und der Himmel der Perspektiven so weit.
Appendix: Ein Logiker, ein Mathematiker und ein Physiker diskutieren darüber, welche Form den größten Raum mit 5 m Maschendraht-Zaun einfassen kann. Der Mathematiker: “Ein Quadrat, ganz klar!” Der Logiker: “Natürlich ein Kreis muß es sein!” Der Physiker nimmt den Maschendraht, wickelt sich damit ein und sagt: “Ich bin außerhalb!” (cited from Ingo Panovsky)
